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Kulturhaus-Kino

Der amerikanische Freund

Freitag, 6. Dez. 19 um 20 Uhr

 

Nach dem Roman „Ripley’s Game“ von P. Highsmith

 

Jonathan Zimmermann (Bruno Ganz) glaubt, dass er bald an Leukämie sterben wird. Der skrupellose Amerikaner Tom Ripley (Dennis Hopper), erfährt davon und nutzt Zimmermanns Krankheit für seine Zwecke aus. Er stellt Jonathan dem Ganoven Minot (Gérad Blain) vor, der dem todkranken Mann anbietet, ein professioneller Serien-Mörder zu werden. Dafür soll er angemessen bezahlt werden und so seiner Frau (Lisa Kreuzer) und seinem Kind etwas hinterlassen können. Was hat er zu verlieren, da er doch ohnehin sterben wird?

 

In Wenders‘ Film, der u. a. in Hamburg gedreht wurde, sind nicht nur die Hauptrollen mit den Regisseuren Dennis Hopper und Gérard Blain, sondern auch viele Gangster-Nebenrollen mit Regiekollegen besetzt, wie Hollywood-Legenden Sam Fuller und Nicholas Ray, oder Peter Lilienthal, Daniel Schmid und Jean Eustache.

 

1977 • Deutscher Kritikerpreis
1978 • Deutscher Filmpreis: Filmband in Gold (Beste Regie; Bester Filmschnitt)
1978 • Deutscher Filmpreis: Filmband in Silber (Weitere programmfüllende Spielfilme)

 

BRD / Frankreich 1976/1977

Regie: Wim Wenders

FSK 16

Eintritt frei, gerne Spenden

Das Kulturhaus-Kino wird gefördert durch das Bezirksamt Harburg


 

COMING OUT

Freitag, 24. Januar 2020  um 20  Uhr

 

In der Silvesternacht jagt ein Rettungswagen durch Berlin. Ein junger Mann, Matthias, hat Schlaftabletten genommen, ringt mit dem Tod. Rückblende: Ein anderer junger Mann, Philipp Klahrmann, ist ambitionierter Lehrer. Die Schüler mögen ihn, auch die Lehrerin Tanja. Sie verliebt sich in Philipp. Die beiden werden ein Paar. Da begegnet Philipp dem alten Schulfreund Jacob wieder, der ihn an die frühere homosexuelle Beziehung erinnert. Philipp hat die Neigung verdrängt, doch auf Dauer läßt sie sich nicht unterdrücken. Er lernt Matthias kennen, verliebt sich in ihn. Die leidenschaftliche Beziehung zu dem jungen Mann bringt ihn in schwere Konflikte. (Quelle: Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg. DEFA-Spielfilme 1946-1992)

 

Sieben Jahre lang setzte sich Regisseur Heiner Carow bei der DEFA für die Produktion von ‚Coming Out‘ ein, bevor der Film 1988 gedreht werden konnte und seither als einziger Film mit homosexueller Thematik der DDR gilt.

 

Uraufgeführt wurde ‚Coming Out‘ am 9. November 1989 im Ostberliner Kino International; wegen des großen Besucheransturms in einer Doppelvorstellung. Unmittelbar nach den beiden Vorführungen wurde das Premierenpublikum Zeuge des Mauerfalls.

 

DDR 1989

Regie: Heiner Carow

mit Matthias Freihof, Dagmar Manzel, Dirk Kummer, Michael Gwisdek

FSK 12

 

1990 • Silberner Bär - Besondere künstlerische Leistung: Heiner Carow

1990 • Teddy Award - Bester Spielfilm
1990 • Nationaler Filmpreis der DDR - Beste Regie, Bester Nachwuchsdarsteller: Matthias Freihof

 

Eintritt frei, gerne Spenden!

 

Das Kulturhaus-Kino wird gefördert durch das Bezirksamt Harburg

 


 

Die verlorene Ehre der Katharina Blum

Freitag, 7. Februar 2020 um 20 Uhr

Nach einer Erzählung von Heinrich Böll

 

Nach einer ausgelassenen Karnevalsfeier verbringt die junge, attraktive und alleinstehende Haushälterin Katharina Blum die Nacht mit einer Zufallsbekanntschaft. Am nächsten Morgen stürmt ein SEK der Polizei ihre Wohnung, auf der Suche nach dem Mann, der als mutmaßlicher Terrorist gesucht wird – doch der Gesuchte ist bereits verschwunden. Durch diesen Vorfall gerät Katharina Blum ins Visier von Polizei und Medien. Der ermittelnde Kommissar nimmt sie in die Mangel, sie verliert ihre Arbeit, wird von Nachbarn angefeindet, und der zynische Reporter eines großen deutschen Boulevardblattes zieht ihr gesamtes Leben in den Schmutz. (Quelle: filmportal.de)

 

 

Der Film endet mit einer Parodie des üblichen „Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig und nicht absichtlich.“„Ähnlichkeiten mit gewissen journalistischen Praktiken sind weder beabsichtigt noch zufällig, sondern unvermeidlich.“ Eine ähnliche Passage stellt auch Heinrich Böll seinem Buch voran.

 

D 1975

Regie: Volker Schlöndorff, Margarethe von Trotta

mit Angela Winkler, Mario Adorf, Dieter Laser, Jürgen Prochnow

FSK 16

 

Prädikat: Besonders wertvoll

1975 • Deutscher Kritikerpreis

1976 • Filmband in Gold, Kamera: Jost Vacano

1976 • Filmband in Gold: Angela Winkler

 

Eintritt frei, gerne Spenden!

 

Das Kulturhaus-Kino wird gefördert durch das Bezirksamt Harburg

1000 Arten Regen zu beschreiben

Freitag, 21. Februar 2020 um 20.00 Uhr

 

Mike, gerade 18 geworden, hat sich in seinem Zimmer eingeschlossen. Er ist nicht krank. Er hat sich bewusst dazu entschieden, am Leben draußen nicht mehr teilzunehmen. Die Eltern Susanne (Bibiana Beglau) und Thomas (Bjarne Mädel) sowie Schwester Miriam (Emma Bading) stehen buchstäblich vor seiner Tür ˗ warten, fragen, fordern, flehen, rasten aus, verzweifeln, beschuldigen, ignorieren und hoffen. Je mehr sie nach Mikes Gründen forschen oder vor ihrer eigenen Ohnmacht fliehen, desto deutlicher werden ihnen ihre eigenen Verkettungen mit einem Leben, das sie nie wirklich hinterfragt haben, und das sie dem entsprechend nie wirklich bewusst angenommen haben.  

 

Der Film ist das Langfilmdebüt von Isa Prahl (Regie) und bezieht sich auf das aus Japan bekannte Phänomen Hikikomori, das sich auch in Westeuropa verbreitet. „Ihr erster Langfilm gelingt durch reduzierte Dialoge, eine großartige Kamera, eindrückliche Musik (Volker Bertelmann aka Hauschka) und grandiose Schauspieler“ (epd Film)

 

Deutschland / Frankreich 2017

Regie: Isabel Prahl

mit Bibiana Beglau, Bjarne Mädel, Emma Bading, Louis Hofmann

FSK 12

 

Prädikat: besonders wertvoll

2017 • Bester Film beim Tallinn Black Nights Film Festival in der Kategorie First Features Competition

2018 • Beste Filmmusik beim Festival International du Film d’Aubagne: Volker Bertelmann aka Hauschka

 

Eintritt frei, gerne Spenden!

 

Das Kulturhaus-Kino wird gefördert durch das Bezirksamt Harburg

 

 

 

 

Vergangene Kinoaufführungen im Kulturhaus-Kino

 

 


 

Alles gut

Donnerstag, 20. Juni 2019, 19 Uhr

 

D 2017, Regie: Pia Lenz, FSK 0 Jahre

 

Djaner ist acht Jahre alt. Mit Mutter und Bruder kommt der Roma-Junge im Herbst 2015 aus Mazedonien nach Deutschland. In Hamburg darf er zur Schule gehen, Deutsch lernen. Er will dazugehören. Aber was wird aus Djaner, als die Familie von der Abschiebung bedroht ist und sich vor der Polizei verstecken muss? Für Adel, den Vater der elfjährigen Ghofran, geht ein Traum in Erfüllung, als seine Frau und die vier Kinder endlich aus Syrien nachkommen. Adel muss nun eine Wohnung für alle finden. Ghofran trifft in ihrer neuen Schule auf Mädchen, die alles dürfen: Fahrradfahren, sich schminken - neue Möglichkeiten, die das junge Mädchen zunächst strikt ablehnt. Sie will akzeptiert werden, ohne die eigene Identität zu verlieren.

 

Der Eintritt ist frei, gerne Spenden

Das Kulturhaus-Kino wird gefördert durch das Bezirksamt Harburg


 

Ey, guck mal, Kinderfilmfestival

Mi 15. und Do 16. Mai 2019

 

Eintritt frei!

Für Gruppen ist eine Voranmeldung erforderlich

 

Mehr Infos unter: Kinderfilmfestival


Barbara

Donnerstag, 16. Mai 2019, 19 Uhr

 

D 2012, Regie: Christian Petzold, FSK 6 Jahre

 

Die DDR im Jahr 1980. Die Ärztin Barbara Wolff (Nina Hoss) wird, nachdem sie einen Ausreiseantrag gestellt hat, inhaftiert und anschließend an ein Provinzkrankenhaus versetzt. Dort arbeitet sie unter Leitung des Arztes André Reiser (Ronald Zehrfeld), der von der Stasi auf Barbara angesetzt ist, in der Kinderchirurgie. Barbara engagiert sich aufopferungsvoll für Jugendliche, die in der Klinik behandelt werden müssen. Währenddessen bereitet ihr Geliebter Jörg von der BRD aus ihre Flucht über die Ostsee vor.

 

Der Eintritt ist frei, gerne Spenden

Das Kulturhaus-Kino wird gefördert durch das Bezirksamt Harburg

 

Kinoprogramm Januar bis Juni 2019 hier zum Download:

 


Als Paul über das Meer kam

Donnerstag 18. April 2019 um 19 Uhr

 

MEX/ D 2017, Regie: Jakob Preuss, FSK 6 Jahre

 

Dokumentarfilmer Jakob Preuss lernt während einer Recherchereise den aus Kamerun emigrierten Paul kennen. Der floh in der Hoffnung auf ein besseres Leben durch die Sahara und wartet nun in Marokko auf ein Schiff, das ihn nach Europa übersetzen soll. Später treffen Paul und Jakob erneut aufeinander: in Granada, nachdem Paul aus der Abschiebehaft entlassen wurde und seinen Traum verwirklichen möchte, nach Deutschland zu reisen. Jakob muss sich entscheiden, ob er weiterhin nur in beobachtender Funktion am Leben Pauls teilhaben möchte oder aktiv eingreift und seine Hilfe anbietet. - FBW Prädikat ‚besonders wertvoll‘.

 

Der Eintritt ist frei, gerne Spenden

Das Kulturhaus-Kino wird gefördert durch das Bezirksamt Harburg

 

Kinoprogramm Januar bis Juni 2019 hier zum Download:


 

 

MY STUFF

Donnerstag, 07. Nov. 19 um 20 Uhr

 

Was brauchst du wirklich?

 

Petri ist Mitte 20 als seine Freundin ihn verlässt. Er tröstet sich, indem er seine Kreditkarte zum Glühen bringt. Er kauft und kauft und kauft. Glücklicher wird er dadurch nicht.

Er entscheidet sich, ein Selbst-Experiment zu starten: Er packt alles (wirklich alles!) was er hat in ein Self Storage-Lager und legt klare Regeln fest. Eins: Das Experiment dauert ein Jahr. Zwei: Jeden Tag darf er einen Gegenstand aus dem Lager holen. Drei: Neue Dinge kaufen darf er in dieser Zeit nicht. Er setzt sein Leben zurück auf Anfang.

 

MY STUFF stellt die Frage, was wirklich wichtig ist im Leben. Eine humorvolle filmische Selbsterkenntnis, wundervoll leicht erzählt und geschnitten und musikalisch gestaltet vom finnischen Jazz-Star Timo Lassy.

 

Dokumentarfilm von Petri Luukkainen

Finnland 2015- 80 Min. – OmU

 

Eintritt frei, gerne Spenden!

 

Das Kulturhaus-Kino wird gefördert durch das Bezirksamt Harburg

 


 

Kontakt

Kulturhaus Süderelbe e.V.
Am Johannisland 2
21147 Hamburg

 

Telefon: 040 7967222

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Ausstellung auf dem Weihnachtsmarkt

Das Kulturhaus Süderelbe wird mit einigen Teilnehmern seiner Bildhauerkurse auf dem Weihnachtsmarkt der Rudolf-Steiner-Schule Harburg mit einer Ausstellung vertreten sein. Es wird auch an Werken gearbeitet werden. Sie finden uns im Werkraum neben der ersten Klasse. Gucken Sie unbedingt mal vorbei! Die Ausstellung ist zu sehen am 23.11.19  11-17 Uhr.

Rudolf-Steiner-Schule Harburg, Ehestorfer Weg 82, 21079 Hamburg

 

Bildhauerkurs


Der Hamburger Comedy Pokal kommt nach Neugraben!

 

am 31. Januar 2020 um 20 Uhr

 

Für mehr Informationen, bitte hier klicken.

 

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